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Public Private Partnership-Projekte

Public Private Partnership-Projekte (PPP) gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung, wenn es um die Realisierung öffentlicher Vorhaben geht. In vielen Fällen ist es durch PPP möglich, öffentliche Leistungen effizienter, schneller und kostengünstiger bereit zu stellen. Die steigende Anzahl von Projekten zeigt, dass insbesondere im Hochbau der Durchbruch für PPP geschafft ist und diese Möglichkeit bei öffentlicher Hand und Wirtschaft gleichermaßen auf großes Interesse stößt. Maßstab ist dabei die Effizienz. Ob PPP die geeignete Realisierungsalternative ist, muss für jeden Einzelfall ergebnisoffen bewertet und überprüft werden.

Ist die Wirtschaftlichkeit der PPP-Variante nachgewiesen, ergeben sich eine Vielzahl von Besonderheiten für die Durchführung eines Vergabeverfahrens. Ziel muss es sein, in einem fairen, transparenten und rechtsgültigen Verfahren den bestmöglichen Partner zu finden, der über einen vergleichsweise langen Zeitraum die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbringt. Nicht nur bei der anschließenden Vertragsabwicklung, sondern bereits im Vergabeverfahren ist hierfür das faire Miteinander von entscheidender Bedeutung.

Das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen setzt sich für eine Etablierung von Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen bei der Realisierung von Infrastrukturprojekten ein. Ziel der Initiative ist es, aus den Erfahrungen der europäischen Nachbarn bei der Realisierung und Finanzierung öffentlicher Infrastrukturvorhaben zu lernen und eine Public Private Partnership (PPP)- Strategie für Nordrhein-Westfalen zu entwickeln. Anhand von Pilotprojekten baut eine beim Finanzministerium angesiedelte "Task-Force" Querschnittskompetenzen auf und berät auch kommunale Auftraggeber bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Umfassende Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz www.ppp.nrw.de.