Rechtsmittel und elektronisches Nachprüfungsmodul
Vergabeverfahren, bei denen der Auftragswert die EU-Schwellenwerte für Lieferungen und Leistungen i. H. v. 216.000 Euro (netto) sowie bei Bauleistungen von 5.404.000 Euro (netto) erreicht oder überschreitet, können auf Antrag in einem formellen Verfahren vor der zuständigen Nachprüfungsinstanz auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden (Nachprüfungsverfahren). Während des Nachprüfungsverfahrens darf der öffentliche Auftraggeber den Zuschlag nicht erteilen. Nachprüfungsanträge gegen Vergaben von Landesbehörden und Kommunen in NRW sind bis zum 31.12.2026 an die Vergabekammer Westfalen als Nachprüfungsinstanz zu richten.
Vergabekammer Westfalen
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
Fax: 0251 - 411 2165
Leitweg-ID: 05515-03004-07
Nationale Identifikationsnummer: 05515-03004-07
NUTS-Code: DEA33
Neuorganisation der Vergabekammern in Nordrhein-Westfalen ab dem 01.01.2027
Die Vergabekammern sind ein wichtiges Element für einen gut aufgestellten Vergabeprozess. Angesichts der zunehmenden Komplexität von Ausschreibungen und der immer wichtigeren Fachlichkeit werden in Nordrhein-Westfalen die Kompetenzen gebündelt und die Abläufe optimiert.
Ab dem 01.01.2027 ist die Vergabekammer Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung in Münster eingerichtet. Sie ist dann landesweit für die Nachprüfungen von Vergabeverfahren zuständig. Alle Verfahren, die am 01.01.2027 bei den bis dahin bestehenden Vergabekammern Westfalen oder Rheinland anhängig sind, gehen ohne weitere Handlungsnotwendigkeiten auf die Vergabekammer Nordrhein-Westfalen über.
Vergabekammer Nordrhein-Westfalen
Vergabekammer Nordrhein-Westfalen
Domplatz 1-3
48143 Münster
Fax: 0251 - 411 2165
Leitweg-ID: 05515-03004-07
Nationale Identifikationsnummer: 05515-03004-07
NUTS-Code: DEA33